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Jahresrückblick Verkehrsunfallgeschehen 2017

Landrat Dr. Coenen
Jahresrückblick Verkehrsunfallgeschehen 2017
Die Polizei Viersen stellt die Verkehrsunfallentwicklung für das Jahr 2017 vor. Der Jahresrückblick 2017 befindet sich rechts oben in der Box.
Polizei Viersen

Landrat Dr. Andreas Coenen begrüßte zu Beginn der Pressekonferenz die anwesenden Medienvertreter:

„Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie herzlich zu unserer Pressekonferenz, in der wir die Entwicklung der Verkehrsunfälle im Kreis Viersen darstellen werden. Wir blicken auf ein grundsätzlich positives Jahr 2017 zurück. Vor allem unsere Maßnahmen zur Bekämpfung der Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern, insbesondere von Rad fahrenden Kindern scheinen offenbar zum Erfolg beigetragen zu haben. An dieser Stelle darf ich allen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte für die engagierte Arbeit danken.

Wie in jedem Jahr darf ich Ihnen auch heute für Ihre unterstützende Medienarbeit herzlich danken. Auf Grund Ihrer Berichterstattung erreichen uns immer wieder Hinweise, mit denen wir Verkehrsstraftaten aufklären können. Dank Ihrer Recherchen und Reportagen erreichen wir vor allem in der Präventionsarbeit viele Leserinnen und Leser. Damit leisten Sie einen sehr wichtigen Beitrag für die Sicherheit auf Viersens Straßen. Vielen Dank dafür.

Im Jahre 2017 konnten wir das Projekt VORKIDS an den Start bringen. In Kooperation mit der Kreisverkehrswacht Viersen sind Wissenschaftler der Deutschen Hochschule der Polizei beauftragt worden, die viel zu große Zahl der Verkehrsunfälle mit verunglückten Rad fahrenden Kinder zu untersuchen. Neben der empirischen Untersuchung der Unfallursachen wollen wir mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit alle Menschen im Kreis Viersen dafür sensibilisieren, sich im Straßenverkehr regelkonform und rücksichtsvoll zu verhalten, gegenüber Fußgängern und Radfahrern, insbesondere unseren Kindern. Wir wollen das Bewusstsein schärfen, dass vor allem die schwächeren Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet sind. Es muss uns gemeinsam gelingen, dass jeder Verkehrsteilnehmer sein Verhalten reflektiert und anpasst. Die Ursachen bekämpfen und Unfälle verhindern: Daran werden wir auch weiter konsequent arbeiten. Repressiv und auch Dank Ihrer tatkräftigen Unterstützung präventiv.

Grußwort vom Abteilungsleiter Polizei, LPD Manfred Krüchten

„Meine sehr verehrten Damen und Herren.

Auch ich begrüße Sie zu unserer Pressekonferenz.
Die Sicherheit des Straßenverkehrs ist eine der Kernaufgaben der Polizei. Wie unser Landrat Dr. Coenen bereits ausführte, steht auch weiterhin das Verhindern von Radfahrunfällen im Zentrum unserer Arbeit. Wir sind froh, dass wir mit den Verkehrswachten und den Kommunen zuverlässige Partner haben, um vor allem die Präventionsarbeit auf ein stabiles und breites Fundament zu stellen. Nur durch ein gut funktionierendes Netzwerk kann es uns gelingen, Kinder und Eltern immer wieder zu einem richtigen Verhalten zu motivieren. Die positiven Zahlen im Bereich der Radfahrunfälle bestätigen uns, dass unsere präventiven und repressiven Maßnahmen greifen. Wir werden weiter an der Sicherheit des Straßenverkehrs arbeiten. Denn hinter jedem Verletzten steht häufig großes Leid bei den Betroffenen und den Angehörigen.

Wie groß dieses Leid ist und wie weit die Folgen reichen, mussten wir nach dem schrecklichen Vorfall am 27.12.2017 auf der Autobahn 61 erfahren. Unsere Kollegin Yvonne Nienhaus starb, eine Kollegin und ein Kollege wurden schwer verletzt, nachdem ein betrunkener Lkw-Fahrer ihren Streifenwagen gerammt hatte. Erst langsam kommen wir als Behörde wieder zur Normalität zurück. Mit dem Bewusstsein, dass mit jedem Verunglückten oft großes Leid einhergeht, wird das Verhindern von Verkehrsunfällen ein Schwerpunkt unserer Arbeit bleiben.

Nüchterne Zahlen sind aber alleine nicht geeignet, Verkehrsunfälle zu verhindern. Sie machen deutlich, wie schwierig es ist, die Ursachen von Verkehrsunfällen zu bekämpfen. Durch eine verstärkte Repression, durch wissenschaftlich fundierte polizeiliche Präventionsarbeit, aber auch durch eine breite und umfängliche Öffentlichkeitsarbeit muss es uns gelingen, immer wieder an dem Verhalten aller Verkehrsteilnehmer zu arbeiten, damit sich die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht.“