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Jahresrückblick Verkehrsunfallgeschehen 2018

Zerstörtes Fahrrad nach Unfall auf der B221
Jahresrückblick Verkehrsunfallgeschehen 2018
Die Polizei Viersen stellt die Verkehrsunfallentwicklung für das Jahr 2018 vor. Der Jahresrückblick 2018 befindet sich rechts oben in der Box.
Polizei Viersen

Landrat Dr. Andreas Coenen hat bei der Präsentation der Unfallzahlen des Jahres 2018 die Verringerung der Unfälle mit Fahrrad fahrenden Kindern auch für das aktuelle Jahr in den Fokus gesetzt:

"Unser vorrangiges Ziel auf dem Verkehrssektor ist die Verringerung der Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern, insbesondere der Rad fahrenden Kinder. Wie die erfassten Zahlen zeigen, verunglückten weniger Kinder auf ihren Fahrrädern als im letzten Jahr. Gesunken ist auch die Zahl der Menschen, die bei Verkehrsunfällen verletzt wurden. Leider müssen wir aber in diesem Jahr neun Menschen beklagen, die bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt wurden.

Dass moderne Sicherheitstechnik, aber auch die Anpassung gesetzlicher Vorschriften und die Weiterentwicklung polizeilicher Maßnahmen Früchte tragen, zeigt ein kleiner Blick in die Vergangenheit: Im Jahre 1968 waren im Kreis Viersen (damals als Kreispolizeibehörde Kempen geführt) etwa 56.000 (55.887) Kraftfahrzeuge zugelassen. Die Anzahl der verzeichneten Unfälle lag bei 3651. Dabei wurden 1889 Menschen verletzt und 86 Menschen getötet. Eine enorm hohe Zahl. Wenn wir auf die aktuellen Zahlen schauen und uns dabei bewusst machen, dass zum 01. Januar 2019 über 221.000 (221.062) Kraftfahrzeuge im Kreis Viersen zugelassen waren, können wir mit der grundsätzlichen Entwicklung zufrieden sein. Aber jeder Tote ist einer zu viel. Deswegen werden wir uns nicht zurücklehnen, sondern werden die Ursachen analysieren und unsere präventiven und repressiven Maßnahmen anpassen und vorantreiben, begleitet durch eine offensive Öffentlichkeitsarbeit. Mit der Initiierung des Projektes VORKIDS haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Aus den Ergebnissen der wissenschaftlichen Betrachtung werden wir die notwendigen Schlüsse zu ziehen und das Projekt weiter fortführen. Die Verringerung der Unfälle mit verletzten Fahrrad fahrenden Kindern steht auch in diesem Jahr in unsrem Fokus.

Als Leiter der Kreispolizeibehörde Viersen bedanke ich mich an dieser Stelle für die gute Arbeit der Kolleginnen und Kollegen, die bei jedem Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit die Sicherheit im Kreis Viersen garantieren."

Grußwort des Abteilungsleiters Polizei, LPD Manfred Krüchten

Der Abteilungsleiter Polizei, Leitender Polizeidirektor Manfred Krüchten, setzt darauf, das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen für regelkonformes Verhalten zu schärfen.

Die Sicherheit des Straßenverkehrs ist eine der Kernaufgaben der Polizei. Dabei arbeiten die verschiedenen Direktionen und benachbarte Behörden Hand in Hand. Unser Konzept hat sich bewährt, mit regelmäßigen, größeren Kontrollen Auto- und vor allem Radfahrer zu überprüfen. Dadurch konnten wir nicht nur unsere Maßnahmen erhöhen, sondern auch durch die begleitenden Gespräche ein hohes Bewusstsein für regelkonformes Verhalten im Straßenverkehr erreichen. Wie unser Landrat Dr. Coenen bereits ausführte, steht auch weiterhin das Verhindern von Radfahrunfällen im Zentrum unserer Arbeit. Es ist unser Ziel, die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Betrachtung der Unfallursachen umzusetzen und in ein Gesamtkonzept mit einfließen zu lassen. Dabei spielt die Präventionsarbeit eine fundamentale Rolle. In den Verkehrswachten und Kommunen haben wir zuverlässige Partner, mit denen wir gemeinsam auch zukünftig die Verkehrssicherheitsarbeit vorantreiben werden. Im gleichen Maße werden wir aber auch versuchen, unsere repressiven Maßnahmen zu verbessern. Alle Anstrengungen haben das Ziel, das richtige Verhalten aller Verkehrsteilnehmer zu fördern, um so die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.“