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Projekt VORKIDS: Machen Sie mit bei der Umfrage!

Interview auf dem Eventtruck
Projekt VORKIDS: Machen Sie mit bei der Umfrage!
-Viersener Sicherheitsoffensive Rad fahrender Kinder im Straßenverkehr -
„Nirgendwo in NRW ist das Risiko für Kinder höher sich bei einem Fahrradunfall zu verletzen als im Kreis Viersen.
Das können wir nicht hinnehmen! Deswegen gibt es das Projekt VORKIDS.“, sagt Dr. Andreas Coenen, Landrat des Kreises Viersen. Viele Besucher kamen zur Auftaktveranstaltung am 02.09.2017 und nahmen an der Umfrage teil. Werden auch Sie ein Teil von VORKIDS und füllen Sie den Fragebogen aus.
Polizei Viersen

Was ist VORKIDS?

"Viersener Sicherheits-Offensive Rad fahrender Kinder im Straßenverkehr"

Im Kreis Viersen besteht eine erhöhte Gefahr für Rad fahrende Kinder zu verunglücken. Um die Situation tiefgehender zu analysieren und die nötigen Maßnahmen weiter auf die Verhinderung von Radfahrunfällen von Kindern zu konzentrieren, wurde das Projekt VORKIDS auf Initiative des Landrates des Kreises Viersen, Dr. Andreas Coenen, gestartet. Seit März 2017 wurden die bisherigen Radfahrunfälle wissenschaftlich ausgewertet. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Viersen, der Kreisverkehrswacht Viersen e.V. und der Deutschen Hochschule der Polizei.

Die Unfallzahlen müssen sinken!

Darum wollen wir Sie für das Problem der Kinderradunfälle sensibilisieren. Wir wollen vorbeugend als auch im Bereich der Ahndung von Verkehrsverstößen - gezieltere Maßnahmen treffen, damit weniger Radfahrunfälle passieren.

Wussten Sie, dass…
  • Bei über 37% der Verkehrsunfälle mit Verletzten im Kreis Viersen Radfahrer beteiligt sind?
     
  • Kinder zwischen 10 und 14 Jahren besonders gefährdet sind?
     
  • Die meisten Radfahrunfälle von Kindern im Umkreis von einem Kilometer rund um das Zuhause passieren?
     
  • Die allermeisten Radfahrunfälle mit Kindern montags und donnerstags zwischen 07:00 Uhr und 08:00 Uhr sowie zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr ereignen?
     
  • Kinder sich bei einem Verkehrsunfall mit dem Fahrrad fast immer verletzen, zum Teil schwer?
Die Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Rad fahrenden Kindern sind:
  • die Benutzung der falschen Straßenseite oder der Gehwege durch den Radfahrer,
     
  • die Nichtbeachtung der Vorfahrt (u.a. „rechts vor links“) durch den Radfahrer,
     
  • Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr (vom Grundstück, Straßenteil oder Fahrbahnrand) durch den Radfahrer,
     
  • Fehler beim Abbiegen durch den Radfahrer,
     
  • die Missachtung der Vorfahrt durch andere Verkehrsteilnehmer,
     
  • Fehler beim Abbiegen von anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere bei Kreisverkehren und Kreuzungen mit Ampeln
FRAGEBOGEN: Machen Sie mit!

Unterstützen Sie das Projekt VORKIDS und werden ein Teil davon. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit, um unseren Fragebogen auszufüllen und bitten Sie auch Ihre Verwandten, Bekannten und Freunde im Kreis Viersen, sich zu beteiligen.

Eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung:

 

Das Projekt VORKIDS hat am 02.09. mit seiner Kick-Off-Veranstaltung auf dem Sparkassenvorplatz in der Viersener Fußgängerzone mit Informationen und Attraktionen auf das Problem „Verkehrsunfälle mit radelnden Kindern“ aufmerksam gemacht.

Der Landrat Dr. Andreas Coenen als Initiator und Schirmherr des Projektes eröffnete die Veranstaltung und stand den Bürgerinnen und Bürgern für viele Gespräche rund um die Verkehrssicherheit im Kreisgebiet zur Verfügung. Die Kreispolizeibehörde, die Deutsche Hochschule der Polizei und die Kreisverkehrswacht hatten den Tag organisiert, um die Bevölkerung zu informieren und für die Teilnahme an der Fragebogenaktion zu motivieren.

„Wir wollen die Straßen im Kreisgebiet für die radelnden Kinder sicherer machen, denn nirgendwo im Land NRW ist das Risiko für Kinder bei einem Verkehrsunfall mit dem Fahrrad zu verunglücken größer als bei uns im Kreis Viersen. Das wollen wir ändern und nicht länger hinnehmen“, so Dr. Coenen in seiner Begrüßungsansprache.

 

Die Kooperationspartner im Projekt waren mit dem Verlauf des Tages zufrieden: „Wir haben heute viele Menschen erreicht und damit das Thema in die Köpfe der Menschen bekommen“, so freuten sich die Veranstalter über die ersten Schritte in die Öffentlichkeit.

 

Um möglichst viele Erkenntnisse zu gewinnen, wo die Probleme im Kreis Viersen liegen und was die Polizei und andere Verantwortliche in ihrer Verkehrssicherheitsarbeit verbessern können, brauchen wir die Mithilfe der Bevölkerung.

 

So appellierte auch der Abteilungsleiter der Polizei Viersen, LPD Manfred Krüchten, an die Bevölkerung:

„Nehmen Sie sich bitte 10 Minuten Zeit, um den Fragebogen auszufüllen. Sie tun dies für die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr. Vielen Dank!“