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Tipps zur Motorradsaison

Tipps zur Motorradsaison
Tipps zur Motorradsaison
Mit Rücksicht fährt man besser!
Egal, ob mit Muskelkraft, Strom oder Benzin angetrieben, der Sommer mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen wird kommen und viele Menschen an die Luft und auf die Straßen locken. Sei es zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Motorrad oder vielleicht mit einem Cabrio.

Leider vergeht dann so manchem schnell der Spaß, wenn Gedanken- oder Rücksichtslosigkeit oder riskante Fahrmanöver die Freude zunichte machen. Oder wenn gar ein Unfall dem tollen Tag ein jähes Ende setzt.

Im letzten Jahr gab es im Kreis Viersen 38 Verkehrsunfälle mit Motorradfahrenden, im Jahr 2019 waren es 37. In den ersten drei Monaten dieses Jahres waren bereits fünf Motorradfahrende an Unfällen beteiligt, für einen 50-Jährigen endete ein solcher Unfall im Februar tödlich.

Zahlen zu Motorradunfällen

Im letzten Jahr gab es im Kreis Viersen 38 Verkehrsunfälle mit Motorradfahrenden, im Jahr 2019 waren es 37. In den ersten drei Monaten dieses Jahres waren bereits fünf Motorradfahrende an Unfällen beteiligt, für einen 50-Jährigen endete ein solcher Unfall im Februar tödlich. 

Grundsätzlich geht die Zahl der Unfälle mit Motorradfahrenden aber zurück. Im Jahr 2017 verzeichnet die Statistik noch 54 solcher Unfälle.

Wir bitten Sie:

  • Passen Sie auf sich und andere auf!
  • Achten Sie auf zu Fuß Gehende, insbesondere auf Kinder!
  • Achten Sie auf Radfahrende, vor allem in Situationen in denen Sie selbst abbiegen, wenden oder rückwärts fahren!
  • Achten Sie auf Motorradfahrende, ihre schmale Silhouette und ihre Fahr-geschwindigkeit ist für Sie gerade beim Abbiegen nicht immer gut zu erkennen/einzuschätzen!
  • Und nicht zuletzt: Achten Sie auf sich selbst, denn Sie werden bei einem Unfall auf jeden Fall ein Opfer sein. Entweder weil Sie für die Unfallfolgen eines anderen verantwortlich sind oder Sie selbst einen Schaden davon tragen!

Kleiner Tipp: Den drei großen „B“ sollten die Biker ganz besondere Beachtung schenken:

  • Bremsen
  • Beleuchtung
  • Bereifung

Auf die Bremsen müssen sich Kradfahrende hundertprozentig verlassen können. Bremsen ist für einen Kradfahrenden ohnehin schwieriger als für den Autofahrenden, denn auf dem Bike muss Hand- und Fußbremsung koordiniert werden, und zwar so geübt und gekonnt, dass man auch bei einer Notbremsung nicht die Kontrolle über das Motorrad verliert.

Für das Üben von Notbremsungen sowie für die umfassende Verbesserung von Fahrgeschick und Körperbeherrschung bieten sich Verkehrssicherheitstrainings an, die von den verschiedensten Institutionen regelmäßig veranstaltet werden.

Die Beleuchtung macht die Kradfahrenden für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar, deshalb müssen sie auch bei Tageslicht immer mit Abblendlicht fahren.

Kaum ein anderes Fahrzeugteil beeinflusst Fahreigenschaft und Sicherheit eines Krades so stark wie die Reifen. Luftdruck, Profil, unregelmäßige Abnutzungsspuren und mögliche Beschädigungen sollten daher regelmäßig kontrolliert werden.

Letztlich ist das vorausschauende, defensive und den Straßen- und Witterungsverhältnissen und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägte Fahren die beste Lebensversicherung für alle Verkehrsteilnehmenden.

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