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Du hast es in der Hand - besser nicht!

Du hast es in der Hand - Besser nicht!
Du hast es in der Hand - besser nicht!
Auf dem Fahrrad: Finger weg vom Handy!
Dass es einen Grund haben muss, warum die Nutzung eines Smartphones auf dem Fahrrad verboten ist, wissen eigentlich alle.
Warum sind dann doch so viele - vor allem junge - Menschen mit dem Handy in der Hand am Lenker unterwegs?

Diese Frage haben sich eine Beamtin und drei Beamte der Polizeiwache Viersen vor geraumer Zeit gestellt. Ihre zweite Frage war: Und wie kann man die Menschen dazu bringen, so etwas nicht mehr zu tun?

Aus vielen einzelnen Ideen ist die Kampagne "Du hast es in der Hand - besser nicht!" entstanden.

Kampagne "Du hast es in der Hand - besser nicht!" - läuft

Fast genau ein Jahr haben wir darauf gewartet, dass wir endlich starten können. Corona machte es unmöglich. Statt am 1. März 2020 haben wir am 22. März 2021 damit begonnen, mit unserem Video und Plakaten vor allem jugendliche Radfahrerinnen und Radfahrer auf die Gefahren des Handys am Lenker aufmerksam zu machen. 

Inzwischen sind wir auf unserer Tour durch den Kreis Viersen an der dritten Station in Kempen angekommen. In Viersen und Willich waren wir schon, Anfang Juni ist dann noch Nettetal dran. 

Diese vier Städte sind immer noch am stärksten von Unfällen mit Rad fahrenden Kindern und Jugendlichen betroffen – auch wenn das Gesamtniveau in den letzten Jahren kreisweit zum Glück sinkt. Im Jahr 2016 war der Kreis Viersen derjenige Kreis im Land, in dem es – gemessen an der Bevölkerungszahl – für junge Radfahrerinnen und Radfahrer das höchste Risiko zu verunglücken gab.

Im Projekt "VORKIDS" (Viersener Sicherheits-Offensive Rad fahrender Kinder im Straßenverkehr) ist diese Problematik von 2017 an wissenschaftlich untersucht worden. Mit dem Ergebnis, dass es "die eine" Ursache für die Unfälle nicht gibt, sondern dass es viele verschiedene Dinge sind, mit denen alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dafür sorgen können, dass das Radfahren im Kreis Viersen sicherer wird.

Eins dieser Dinge ist, das Handy auf dem Fahrrad in der Tasche zu lassen. 

"Ich bin froh, dass die wissenschaftliche Analyse nicht das Einzige geblieben ist, sondern dass wir hier im Kreis Viersen weitermachen", sagte Landrat Dr. Andreas Coenen beim Auftakt der Kampagne. "Wir wollen unsere Arbeit fortsetzen und das, was wichtig ist, in die Köpfe und Herzen der Jugendlichen bringen." 

Er dankte den vier Initiatoren der Kampagne für ihre Ideen und die Umsetzung. Auch darüber, dass die Realschule an der Josefskirche nun als erster "Partner" im Projekt zur Verfügung steht, war er sehr erfreut. 

Die Siebtklässler Janik und Alexia haben sich als erste die Plakate vor ihrer Schule angesehen und wollen die Idee nun zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern tragen. Im Rahmen der Arbeit der Verkehrssicherheitsberaterinnen und -berater werden nach und nach auch weitere Schulen einbezogen, können Video und Plakate zeigen und mit ihren Schülerinnen und Schülern über das Thema ins Gespräch kommen. 

Ansprache zum Kampagnenstart Landrat Dr. Andreas Coenen

Viel Spaß beim Anschauen unseres Kampagnen-Videos

 

Kampagnen-Video Du hast es in der Hand - besser nicht!

Wie die Kampagne entstanden ist

Eine junge Kollegin und drei Kollegen haben nach einer Dienstbesprechung überlegt, was sie denn tun könnten, um die Jugendlichen besser zu erreichen, damit deren Handys in der Tasche bleiben und keine Gefahr mehr auf dem Rad darstellen. 

Dabei wurde der Slogan "Du hast es in der Hand - besser nicht!" geboren. Zuerst mit einem einzelnen Bild, aber kurz darauf schon mit der Idee, einen Videoclip zu produzieren, der wachrütteln soll.

Denn eins ist klar: Aufmerksamkeit ist das A und O beim Fahrradfahren. Selbst wenn ein Fahrradfahrer oder eine Fahrradfahrerin gar nicht selbst einen Unfall verursacht, sondern das Opfer eines Unfalls ist - es gibt keine Knautschzone, die Verletzungen abmildern könnte.

Warum machen wir das?

Hannah Langer erzählt. Initiatorin

Wie hat alles angefangen?

Simon Büchel erinnert sich. Initiator

Wir drehen einen Film - um junge Radfahrende zu erreichen.

David-Leon Bohl berichtet.

Wir haben mit viel Freude unsere Arbeit gemacht und hoffen nun, dass Ihr Jugendlichen Euch unseren Videoclip zu Herzen nehmt.

Christoph Bermel zieht Bilanz.

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